Marktflecken Villmar erhält Schlüssel für U 318

Unimog soll Arbeitsergonomie & Umweltbilanz verbessern

Im Lahntal zwischen Westerwald und Taunus liegt der Marktflecken Villmar, eine Gemeinde mit insgesamt 5 Ortsteilen und rund 6.900 Einwohnern. Wirtschaftliche Bedeutung erlangte Villmar bereits im 16. Jahrhundert durch den Abbau des sogenannten Lahnmarmors. Besonders geschätzt wird er wegen seiner reichen Farbigkeit und so findet man den Marmor sogar im Innenbereich des Empire State Buildings in New York wieder.

Viele Jahre hat ein Unimog vom Typ U 140 mit Agrarausstattung (Baujahr 1994) zuverlässig seinen Dienst auf dem Bauhof in Villmar verrichtet. Dennoch konnte der in die Jahre gekommene Unimog nicht mehr die Erwartungen und Anforderungen erfüllen, die ein moderner Betrieb heute an seinen Fuhrpark stellt. Die Beschaffung eines neuen Fahrzeugs wurde darum in 2017 entschieden. Das Ziel: Erhöhung der Arbeitsergonomie und Verbesserung der Umweltbilanz durch verminderten Schadstoffausstoß.

Kommentar    

"Gründe, die für eine erneute Anschaffung eines Unimog gesprochen haben, gab es einige. Unbestritten ist, dass er für nahezu alle kommunalen Aufgaben einsetzbar ist – und das über das gesamte Jahr. Große Mobilität, hoher Bedienkomfort und vielfältige Anbaugeräte machen für uns den Unimog aus. Außerdem können wir mit dem U 318 als Nachfolger alle vorhandenen Arbeitsgeräte weiternutzen. Ebenso wichtig ist für uns der Sicherheitsaspekt, speziell im Winterdienst. Fahrstabilität, die Bereifung und der Anbau von Schleuderketten garantieren maximalen Schutz für unsere Mitarbeiter."

Jan Kohlhauer
Bauhofleiter Marktflecken Villmar

Der neue Mercedes-Benz Unimog U 318 mit einem schadstoffarmen EURO VI-Motor und einer für Kommunen außergewöhnlichen Lackierung in saftgrün wird im Marktflecken Villmar über das ganze Jahr für Mäh-, Mulch- und Freischneidearbeiten, den Winterdienst sowie für Transporte eingesetzt. Die verbaute Söder-Zusatzausstattung mit hydraulischer Heckzapfwelle und Heckkraftheber dient der Nutzung eines vorhandenen Heckmulchgerätes und über die vorhandene Frontzapfwelle wird ein Mulag Mähgerät FME 500 angetrieben. Für anfallende Transportfahrten mit einem 10,5 t Anhänger wurde eine höhenverstellbare Scharmüller-Anhängekupplung montiert und eine Söder Stahl-Kipperpritsche mit verschleißfestem Hardox-Boden bietet zusätzlichen Stauraum. Ausstattungsmerkmale des U 318 wie das komfortabel gestaltete Fahrerhaus mit intuitivem Bedienkonzept, höhen- und längsverstellbarer Lenksäule, Multifunktionsdisplay und Lenkstockhebel erhöhen zudem die Arbeitsergonomie wie von der Gemeinde Villmar angestrebt.    

Unser zuständiger Gebietsbeauftragter Hartmut Kremer ist sich sicher: „Diese Kombination aus Unimog-Geräteträger und den gewählten Zusatzaufbauten garantiert Villmar eine maximale Auslastung  an 365 Tagen im Jahr und sichert die benötigte Einsatzflexibilität“.

Die Minufa wünscht eine allzeit gute Fahrt! 

(v.l.n.r:  Pascal Scheffler, Jan Kohlhauer, Fabian Buchhofer, Hartmut Kremer)

  

Bild_Unimog U 318_Fahrzeugübergabe_Marktflecken Villmar

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